Feuerwehr Hofbieber
 
Einsatzabteilung  |  Vereinswesen  |  Jugendfeuerwehr  |  Login
 
Feuerwehr Hofbieber
 Sie befinden sich hier:  VereinswesenSatzung & ChronikVereinssatzung
   

Satzung
der Freiwilligen Feuerwehr Hofbieber-Mitte e.V.

Satzung Feuerwehr Hofbieber

§ 1

Name, Sitz und Rechtsform

  1. Der Verein führt den Namen "Freiwillige Feuerwehr Hofbieber-Mitte" im folgenden Verein genannt.

  2. Der Sitz des Vereines ist Hofbieber.

  3. Der Verein ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Fulda einzutragen. Nach der Eintragung hat er die Rechtsform eines eingetragenen Vereines und führt die Abkürzung "e. V." im Namen.


§ 2

Zweck und Aufgabe

  1. Der Verein hat den Zweck,

    1. das Feuerwehrwesen in der Gemeinde, beziehungsweise dem Ortsteil Hofbieber nach dem geltenden Landesgesetz und den dazu ergangenen Verordnungen und Richtlinien zu fördern.

  2. Aufgaben des Vereines sind es insbesondere,

    1. die Grundsätze des freiwilligen Feuerschutzes durch geeignete Maßnahmen zu fördern und zu pflegen;

    2. die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr bei der Erfüllung ihrer Aufgaben zu unterstützen;

    3. sich den sozialen Belangen der Mitglieder zu widmen;

    4. interessierte Einwohner für die Feuerwehr zu gewinnen;

    5. Öffentlichkeitsarbeit, Brandschutzerziehung und -aufklärung zu betreiben;

    6. die Jugendfeuerwehr und die Jugendarbeit zu unterstützen;

    7. mit den, am Brandschutz interessierten-, und für diesen verantwortlichen Stellen und Organisationen zusammenzuarbeiten.

  3. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes ”Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung in der jeweils gültigen Fassung.

  4. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in Ihrer Eigenschaft als Mitglieder des Vereins auch keine sonstigen Zuwendungen aus Vereinsmitteln. Es darf keine Person durch Ausgaben, die mit dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

  5. Politische und religiöse Betätigungen werden ausgeschlossen.


§ 3

Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft im Verein ist geschlechtsneutral. Mit allen Ämtern und Funktionen, die sich aus dieser Satzung ergeben, können sowohl Frauen als auch Männer betraut werden.

Dem Verein können angehören,

  1. die Mitglieder der Einsatzabteilung gem. Satzung der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Hofbieber;

  2. die Mitglieder der Jugendfeuerwehr gem. Jugendordnung der Gemeindejugendfeuerwehr Hofbieber;

  3. Mitglieder der Ehren- und Altersabteilung gem. Satzung der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Hofbieber;

  4. Ehrenmitglieder;

  5. fördernde Mitglieder.


§ 4

Erwerb der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft ist schriftlich beim Vorstand zu beantragen und beginnt mit dem Tag der Aufnahme durch diesen.

    Eine Ablehnung ist zu begründen und dem Antragsteller schriftlich mitzuteilen. Innerhalb eines Monats kann der Antragsteller beim Vorstand schriftlich die Entscheidung durch die nächste Mitgliederversammlung beantragen.

  2. Zum Ehrenmitglied kann eine Person ernannt werden, die sich besondere Verdienste um den Verein erworben hat. Die Ernennung erfolgt durch einen Vorstandsbeschluss. Die Mitgliederversammlung hat ein Einspruchsrecht. Dem Einspruch ist mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen stattzugeben.

  3. In die Ehren- und Altersabteilung können langjährige Angehörige der Einsatzabteilung übernommen werden, die aus Alters- oder anderen Gründen aus dieser ausscheiden.

  4. Fördernde Mitglieder können natürliche und juristische Personen werden. Der Erwerb der Mitgliedschaft erfolgt nach Abs. (1).

§ 5

Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft kann zum Ende des Geschäftsjahres mit einer Frist von drei Monaten schriftlich gekündigt werden.

  2. Die Mitgliedschaft endet durch Tod des Mitgliedes.

  3. Die Mitgliedschaft endet durch Ausschluss aus dem Verein.

    Der Ausschluss ist auszusprechen, wenn ein Mitglied gegen die Interessen des Vereines verstößt oder die bürgerlichen Ehrenrechte verliert.

    Über den Ausschluss, der dem Mitglied schriftlich mitzuteilen ist, entscheidet der Vorstand nach Anhörung des Betroffenen. Dagegen kann dieser die Entscheidung der Mitgliederversammlung beantragen. Das Verfahren richtet sich nach § 4 Abs. (1) Satz 2 dieser Satzung.

  4. Die Ehrenmitgliedschaft kann auf Vorschlag des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung aberkannt werden, Abs. (3) ist entsprechend zu berücksichtigen. Der § 4 (2) dieser Satzung ist anzuwenden.


§ 6

Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Die Mitglieder haben Mitwirkungsrecht im Rahmen dieser Satzung. Sie haben Anspruch auf Beratung durch den Verein im Rahmen seiner Möglichkeiten.

  2. Den Mitgliedern steht die Teilnahme an Veranstaltungen des Vereins und die Inanspruchnahme seiner Einrichtungen (nach Maßgabe der Ausleiheordnung des Vereins) im Rahmen dieser Satzung offen.

  3. Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verein bei der Durchführung seiner Aufgaben zu unterstützen.


§ 7

Mittel

Die Mittel zur Erreichung der Vereinszwecke werden aufgebracht,

  1. durch jährliche Mitgliedsbeiträge, deren Höhe durch die Mitgliederversammlung festzusetzen ist;

  2. durch freiwillige Zuwendungen;

  3. durch Zuschüsse aus öffentlichen Mittel.


§ 8

Organe des Vereins

Organe des Vereines sind,

  1. die Mitgliederversammlung;

  2. der Vereinsvorstand.


§ 9

Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung setzt sich aus den stimmberechtigten Vereinsmitgliedern zusammen und ist das oberste Beschlussorgan.

  2. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden oder im Verhinderungsfalle von seinem Vertreter geleitet und ist mindestens einmal jährlich unter Bekanntgabe der vorgesehenen Tagesordnung mit einer Frist von zwei Wochen schriftlich einzuberufen.

  3. Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung müssen spätestens eine Woche vor der Versammlung dem Vorsitzenden schriftlich mitgeteilt werden.

  4. Auf Antrag von mindestens einem Drittel der stimmberechtigten Mitglieder ist innerhalb einer vierwöchigen Frist eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Im Antrag müssen die zu behandelnden Tagesordnungspunkte bezeichnet sein.

  5. Die Mitgliederversammlung ist auch dann einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins zwingend erfordert.


§ 10

Aufgaben der Mitgliederversammlung

Die Aufgaben der Mitgliederversammlung sind,

  1. die Genehmigung des Protokolls der letzten Mitgliederversammlung;

  2. die Beratung und Beschlussfassung über eingebrachte Anträge;

  3. die Wahl des Vereinsvorstandes nach § 11 dieser Satzung für eine Amtszeit von 5 Jahren;

  4. die Festsetzung der Mitgliedsbeiträge und über außergewöhnliche finanzielle Ausgaben zu beschließen;

  5. die Entlastung des Vorstandes und des Kassenverwalters;

  6. die Wahl der Kassenprüfer;

  7. die Beschlussfassung über Satzungsänderungen;

  8. Entscheidungen über die Beschwerde von Mitgliedern über den Ausschluss, oder von Personen über die Nichtaufnahme in den Verein;

  9. die Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins.


§ 11

Vereinsvorstand

  1. Der Vereinsvorstand besteht aus,

    1. dem Vorsitzenden;

    2. dem stellvertretenden Vorsitzenden;

    3. dem Kassenverwalter;

    4. dem Schriftführer;

    5. dem Pressewart

    6. 4 Beisitzern
      (möglichst 2 Beisitzer der Einsatzabteilung, 1 Beisitzer der Alters- u. Ehrenabteilung, 1 Beisitzer als förderndes Mitglied)

    7. dem Wehrführer, dem stellv. Wehrführer und dem Jugendfeuerwehrwart, soweit diese nicht bereits unter den Ziffern a) – f) in den Vorstand gewählt wurden.

  2. Scheidet ein Vorstandsmitglied während der Amtszeit aus, findet in der nächsten Mitgliederversammlung die Ergänzungswahl für den Rest der Amtszeit des Vorstandes statt. In der Zwischenzeit werden dessen Aufgaben von einem anderen Vorstandsmitglied wahrgenommen.

  3. Bei Erfordernis kann der Vorsitzende zu Vorstandsitzungen Fachgebietsleiter, Zugführer, Gruppenführer, Geräte- und Zeugwarte sowie deren Stellvertreter mit einladen.

  4. Der Vorstand beschließt mit Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.


§ 12

Geschäftsführung und Vertretung

  1. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins nach den Beschlüssen und Richtlinien der Mitgliederversammlung. Dazu wird er vom Vorsitzenden nach Bedarf eingeladen. Über jede Vorstandssitzung ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Schriftführer und Vorsitzenden zu unterschreiben und jedem Vorstandsmitglied zuzusenden ist.

  2. Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich.

    Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende; jeder hat Alleinvertretungsrecht.

    Im Innenverhältnis wird bestimmt, dass der stellvertretende Vorsitzende nur bei Verhinderung des Vorsitzenden von seiner Vertretungsbefugnis Gebrauch machen darf.

  3. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


§ 13

Kassenwesen

  1. Der Kassenverwalter ist für die ordnungsgemäße Erledigung der Kassengeschäfte verantwortlich.

  2. Er darf Zahlungen nur leisten, wenn der Vorsitzende oder im Verhinderungsfall sein Stellvertreter eine Zahlungsanordnung erteilt hat und für Anschaffungen entsprechende Vorstandsbeschlüsse vorliegen.

  3. Über alle Einnahmen und Ausgaben ist Buch zu führen.

  4. Am Ende des Geschäftsjahres legt er gegenüber den Kassenprüfern Rechnung.

  5. Die Kassenprüfer prüfen die Kassengeschäfte und erstatten der Mitgliederversammlung Bericht.


§ 14

Jugendfeuerwehr

Die Jugendordnung der Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Hofbieber-Mitte ist Bestandteil dieser Satzung und ist von der Mitgliederversammlung zu beschließen.


§ 15

Einsatzabteilung

Neben der Vereinssatzung der Freiwilligen Feuerwehr Hofbieber-Mitte gilt für die Mitglieder der Einsatzabteilung auch die Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Hofbieber in der jeweils gültigen Fassung.


§ 16

Auflösung

  1. Der Verein wird aufgelöst, wenn in einer ausdrücklich hierzu einberufenen Mitgliederversammlung mindestens vier Fünftel der Mitglieder anwesend sind und drei Viertel der abgegebenen Stimmen die Auflösung beschließen.

  2. Ist die Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig, so kann nach Ablauf eines Monats eine neue Mitgliederversammlung einberufen werden, in der der Beschluss zur Auflösung ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder mit drei Viertel der abgegebenen Stimmen gefasst werden kann. In der Einladung zu dieser Versammlung muss auf diese Bestimmungen besonders hingewiesen werden.

  3. Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vereinsvermögen an die Gemeinde Hofbieber, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke der gemeindlichen Einrichtung "Freiwillige Feuerwehr" zu verwenden hat.


§ 17

Inkrafttreten

  1. Diese Satzung tritt am 22.02.2002 in Kraft.

  2. Gleichzeitig tritt die Satzung vom 18. Februar 1989 außer Kraft.


Hofbieber, 22. Februar 2002

gez.
Gerhard Brehl
1. Vorsitzender

 
   © 2017 FFW Hofbieber-Mitte  (Geändert am: 05.11.2017) Archiv     Newsletter     Links     Kontakt     Impressum  
Die FFW Hofbieber
wird unterstützt von: